Ergreifende Maiandacht beim Stifterkreuz
Der Herrgott meinte es am Freitagabend besonders gut mit dem Wetter und hielt die Regenschleuse fest verschlossen. Umsomehr freute sich die Familie Sepp und Annemarie Brandl über die vielen Besucher aus nah und fern, um besonders auch gemeinsam der lieben Verwandten, Nachbarn und Freunde zu gedenken.
In seinen Begrüßungsworten schloss Sepp Brandl die beiden Geistlichen Monsignore Pfarrer Dr. Tauer und Pfarrvikar Pater Georg wie auch die Bürgermeisterin Sabine Steinlechner und zweiten Bürgermeister Andreas Eiser hervor. Sein weiterer Gruß galt den Freunden der Familie Brandl Waltraud und Alfred Franz und den Damen der „Ossermelodie“, die die Maiandacht gesanglich und instrumental umrahmten. Nicht zuletzt begrüßte er sehr herzlich alle Anwesenden.
Mit dem „Ave Glöcklein“ eröffnete Pfarrer Dr. Tauer die herausragende anrührende Andacht. Die Beter zeigen auch heute noch großes Vertrauen zur Mutter Gottes, unserer Landespatronin.
Mit dem waidlerischen Gebet und dem bayerischen Glaubensbekenntnis, der Schriftlesung aus der Orffenbarung des Johannes, der Fürbitten an Maria, dem Rosenkranz und dem Gebet der Waidler, in dem es heißt „Heilige Maria lus mia a weng zua“ trugen Annemarie Brandl und Martina Wiesmeier die Texte in gut verständlicher Weise dem Programm entsprechend vor. Ganz Ohr waren die Gläubigen zu dem Gebet „Mia griass ma di Maria“ mit Zitherklang, gesprochen von Kerstin Schleinkofer. Der zweite Bürgermeister von Grafenwiesen Andreas Eiser, engagierte sich mit Ernst Wiesmeier, Martin Kolbeck, Sepp Wittmann und Sepp Brandl mit ihren kräftigen Stimmen als Vorbeter und Anstimmen des Rosenkranzes. Die Meditation „Trag dei Kreuz“ brachte Annemarie gekonnt zu Gehör.
Wie sehr die ganze Maiandacht – mit Gesang und Textgestaltung – bei den Gläujbigen im Herzen aufgenommen wurde, ließ sich im einzelnen von den Gesichtern ablesen. Die Organisatoren und Mitwirkenden erhielten anhaltendes Lob und äußerten den Wunsch auf ein Wiedersehen – so Gott will, auf ein Wiedersehen im Jahr 2027.
Sepp Brandl sprach – auch im Namen seiner Familie, allen Besuchern, Organisatoren und Mitwirkenden wie auch den Helfern in der Vorbereitung, der Freiwlligen Feuerwehr und besonders auch den Nachbarn ein herzliches Vergelt’s Gott aus.
Nach den geflügelten Worten eines großen Freundes des Bayerischen Waldes unserer Woid-Heimat lud Sepp Brandl „nach der Mess die Mass“ zu einer kleinen Broteit und zu einem süffigen Lindner Bier ein. (hwp)
